Die Welt der Akkus

Unser Freund und Feind ist der Akku. Wie häufig wird sich darüber geärgert, welche kurze Lebenszeit der Akku vom Handy hat. Gerade bei Apple Geräten gibt es den Mythos, dass diese beabsichtigt schnell schwach werden, sodass ein neues Gerät angeschafft werden muss. Was leistet eigentlich ein Akku, wie kann man messen ob ein Akku lange halten kann und welche Maßnahmen gibt es um einen Akku länger leben zu lassen?

Der undankbare Job eines Akkus ist die Bereitstellung von Energie, damit alle Prozesse auf einem Gerät laufen können. Es ist nicht unüblich, dass man Geräte jeden Tag wieder aufladen muss und das führt zu der Empörung von Nutzern der älteren Generationen. Die Batterie habe früher zwei Wochen gehalten mit einer Ladung – das stimmt! Aber es wird immer wieder vergessen, welche Rechenleistung eigentlich in den Geräten steckt. Davon einmal abgesehen, dass die Bildschirme immer größer hochauflösender und heller werden. In einem Smartphone steckt mittlerweile mehr Rechenleistung als in einem Laptop oder einem Desktop PC drin. Milisekundenschnell wird gerechnet und geschaltet, sodass der Nutzer das perfekte Erlebnis auf dem Smartphone hat. Früher konnte man Kurznachrichten mit dem Handy verschicken und Telefonieren. Beschränkt man das Smartphone nur auf diese Funktionen, ohne die Nutzung von Apps, Internet und GPS, werden diese Telefone länger halten als 7 Tage. Man darf nicht vergessen, dass diese kleinen Geräte hoch effizient laufen und dabei schon für die Prozesse wenig Energie fressen. Das Gerät ist nun mal sehr klein, wo soll der Akku denn hin?

 

Wie kann man eine Akkuleistung messen?

Wie du vielleicht schon einmal aufgeschnappt hast gibt es die “mAh” Angabe. Diese beschreibt die gespeicherte Ladungsmenge an. Nehmen wir die die Abkürzung auseinander steht dort Milliampere [mA] und Hour [h]. Wenn es konkret sagt, gibt dieser Wert Auskunft über die Ladungsmenge pro Stunde , die durch das Gerät und den dazugehörigen Leitern fließt, um eine konstante Spannung von einem Milliampere zu halten.

Die Faustregel bei dem Wert ist: Je höher der Wert, desto länger die Laufzeit. In der Realität kann man das schon so sagen, jedoch gibt dieser Wert keine Auskunft über das Gerät in Rechenleistung, Verbrauch oder Effizienz. Dennoch zum ersten Vergleich eignet sich diese Einheit – vor Allem bei mobilen Akkus bzw. Powerbanks.

Wie kann der dauerhaften Entladung entgegen wirken?

Ein Akku ist zwar eine wiederaufladbare Batterie, leider kann das aber nicht für die Ewigkeit garantiert werden. Die Zellen und Leiter können mit der Zeit und Benutzung nicht wieder vollständig aufgeladen werden. Manche Akkuzellen können dementsprechend nicht mehr aus dem entladeten Zustand in den geladenen Zustand wechseln. Daher wird der Akku “schwächer”. Man könnte in dem Fall sogar „teildefekt“ sagen. Je weniger Zellen, desto weniger Leistung, das ist logisch. Um solchen Effekten etwas entgegen zu wirken, empfiehlt es sich, die Zellen immer vollständig arbeiten zu lassen. Das heißt, eine vollständige Ladung zu gewährleisten. Das heißt, dass der Akku ganz leer sein sollte bevor man wieder lädt. Lädt man immer im gefüllten Zustand, werden die Zellen “faul” weil sie nicht häufig verwendet werden und der wechsel von entladen zu geladen kann schnell versiegen. Daher sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät nicht im dauerhaften Ladezustand ist und schnelles Laden für ein paar zusätzliche Prozentpunkte sind schädlich für die Akkulebenszeit.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)